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Kombination von Berufsunfähigkeitsrente und Basis-Rente („Rürup-Rente“)

Interessanter wird die Frage einer Kombination einer Basisrente (so genannte „Rürup-Rente“) und einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Lohnt sich das?

Hintergrund zur Basisrente und BU

Die Beiträge zur Basisrente („Rürup-Rente“) sind in 2016 zu 82 % von der Einkommenssteuer absetzbar. Dieser Prozentsatz steigt jedes Jahr um weitere 2 % bis auf 100 %. In 2017 sind also 84 % der Beiträge steuerlich absetzbar. Da die Basisrente in erster Linie als Altersvorsorge vom Staat begünstigt wird, hat der Gesetzgeber gewisse Spielregeln vorgegeben. Beispielsweise darf der Beitrag zur Berufsunfähigkeitsrente 50 % des Gesamtbeitrages zur Versicherung nicht überschreiten. Somit beträgt der Beitrag für eine kombinierte „Rürup-Rente“ mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung grundsätzlich das Doppelte der reinen Berufsunfähigkeitsabsicherung. Allerdings erhalten Sie Steuervorteile.

Großer Nachteil ist die Tatsache, dass im Falle des Bezugs einer Berufsunfähigkeitsrente Steuern anfallen. Die Steuerlast ist höher, als wenn Sie eine reine (selbständige) BU abschließen.  Der gewählte BU-Schutz kann dann nicht mehr ausreichen! Sie müssen also bei einer Verbindung einer BU mit einer Basisrente die BU-Rente erhöhen, damit die Versorgung im Leistungsfall ausreicht. Die Basisrente kann eine hervorragende Möglichkeit für die Altersvorsorge sein. Lassen Sie sich jedoch nicht von den Steuervorteilen blenden, wenn Ihnen eine Koppelung einer Versicherung vorgeschlagen wird. Sie sind außerdem wesentlich unflexibler, wenn es um eine Anpassung des BU-Schutzes geht (Dynamik, Nachversicherungsgarantie).

Eine Kombination einer BU mit einer Basis-Rente will also gut überlegt sein.

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